Ich bin wieder da!

Vorweg erstmal warum ich diesen kleinen Text schreibe. Mein Kopf war aus verschiedensten Gründen komplett dicht, ich konnte teilweise nicht klar denken, geschweige denn meine Gedanken in Worte fassen. Eigentlich habe ich Anfang des Jahres geplant eine Menge in diesem Blog zu schreiben, von meinen Shootings, Konzerten, Festivals und allem drum herum wo ich eben mit meiner Kamera so rumlaufe. Aber jedes Mal wenn ich etwas schreiben wollte kam nur Gedankengrütze. Konzerte und Festivals sind dieses Jahr sowieso komplett ausgefallen. Aber nicht nur hier, auch bei Handwritten-Mag, wo ich letztes Jahr noch einige Sachen geschrieben habe, ist nichts zusammen gelaufen. Nun geht aber ein gefühlt ewig langes und verdammt hartes Jahr so langsam dem Ende zu. Mein Kopf wird langsam wieder frei und ich muss ihn etwas in Schwung bringen. Deswegen fange ich hier erstmal langsam wieder an.

Die Zahntechnik Meisterschule ist fast vorbei. Ich habe mittlerweile auch keine Lust mehr auf das ständige und stundenlange Autofahren und damit verbundene wochenlange von zu Hause weg sein. Nicht einmal mehr fünf Wochen und dann ist die Zeit hier rum. Im nächsten Herbst nur noch den vergleichsweise kleinen betriebswirtschaftlichen Teil und den Ausbilderschein in Bremerhaven, aber das sitze ich dann auf einer Arschbacke ab. Wenn ich das dann auch habe, kann ich mich nach einem Jahr Blut, Schweiß, Tränen, Wut, Entbehrungen und erniedrigenden Gelegenheits-Jobs endlich Meister nennen. Aber Hauptsache die beiden großen Teile sind endlich vorbei. Es ist natürlich nie einfach und ganz sicher auch nicht finanziell günstig einen Meisterkurs zu besuchen, vor allem wenn dieser auch noch 550km von zu Hause entfernt ist. Aber unter den Umständen war es nun wirklich kein Zuckerschlecken. Wie ich einigen von euch ja schon erzählt habe, ich habe 4 Tage vor Beginn der Meisterschule die Kündigung in die Hand bekommen. Die finanzielle Absicherung für das Jahr war dann von einem auf den anderen Tag futsch, die Ersparnisse in Nullkommanix aufgebraucht und die Schulden am Ende des Jahres sind nun mehr als doppelt so hoch wie ursprünglich geplant. Vielen Dank dafür… 

Aber das Jahr ist wie gesagt nun fast vorbei, wir sind trotz aller Widrigkeiten nicht verhungert (aber Toast kann ich nicht mehr sehen), haben unser Haus und Auto noch. An dieser Stelle dann nochmal ein riesengroßes Dankeschön an meine Eltern, meine Schwester und meinen Schwager. Ohne unsere Familie hätten wir das Jahr wahrscheinlich nicht überstanden. Die Zeit der Entbehrungen ist aber jetzt endlich vorbei. Letzten Donnerstag und Freitag hatten wir sogar unseren Jahresurlaub, den wir in der Harry Potter Exhibition in Potsdam verbracht haben. Man muss ja mal was sehen von der Welt. Ab Dezember habe ich auch wieder einen Arbeitsplatz in einem Labor, wo ich dann endlich wieder richtige Zahntechnik machen darf. Nicht nur diese ewig langweiligen Übungsarbeiten. 

Jetzt aber genug gelitten und langsam mal zu meinen Fotos. Ich habe dieses Jahr echt eine Menge fotografiert, hauptsächlich in Thüringen und Sachsen. Liegt ja auch Nahe wenn ich die Hälfte der Zeit dort bin und nichts weiter zu tun habe. Es war auch echt wichtig für mich in der Zeit mal etwas machen zu können wo ich den Kopf einfach ausschalten kann. Die Fotos habe ich im Prinzip nur bei Instagram gepostet und dabei Facebook und meine Internetseite komplett vernachlässigt. Ich habe aber auch ne Menge Murks fotografiert, was hier nicht so gut reinpassen würde glaube ich. Das kommende Jahr habe ich mir vorgenommen, so viel wie möglich in Cuxhaven zu fotografieren. Wenn Cuxhaven endlich wieder mein Lebensmittelpunkt ist, soll es auch wieder Mittelpunkt in meiner Fotografie werden. Es wird auf jeden Fall auch weniger Shootings geben als in diesem Jahr, das ist allerdings auch nicht so schwer bei der Menge die ich durchgehauen habe. Das heißt ich werde auch etwas wählerischer werden was meine Motive angeht. Wohin die fotografische Reise im kommenden Jahr gehen soll weiß ich noch nicht genau, aber es wird bestimmt wieder ein paar Veränderungen in meinem Stil geben. Ich werde ein paar Sachen ausprobieren und schauen wo es mich so fotografisch hintreibt. Ein paar Ideen habe ich schon, mal sehen wie sie sich umsetzen lassen. 

Das soll es für den Anfang erstmal gewesen sein, ich halte euch auf dem Laufenden

Bis denn und bleibt sauber